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15.01.2020

VBE: Grundschulen endlich stärken

Anhörung zum Zukunftsplan Grundschule

Anlässlich der heutigen Anhörung des Schulausschusses zum „Zukunftsplan Grundschule" fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW, die Schulform Grundschule endlich angemessen zu stärken. Der Antrag „Zukunftsplan Grundschule" der Grünen bietet zahlreiche Punkte, die zur Stärkung der Grundschule beitragen können. Auf den angekündigten Masterplan Grundschule warten die Schulen weiterhin.

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE: „In der Grundschule wird die Basis für die Bildung aller Kinder gelegt, aber mangelnde Ressourcen erschweren diese wertvolle Arbeit. Immer weniger originär ausgebildete Lehrkräfte sollen immer mehr Aufgaben übernehmen. Die Personalgewinnung ist durch das im Vergleich niedrigere Einstiegsgehalt erschwert. Eine Entlastung der Lehrkräfte ist längst nötig, jedoch fehlen multiprofessionelle Teams. Es ist an der Zeit, jetzt endlich die Grundschulen zu stärken. Schulische Bildung muss vom Anfang und nicht vom Abschluss hergedacht werden."

Entlastungsmöglichkeiten sieht der VBE NRW in folgenden Bereichen:

-        Angleichung der Anrechnungsstunden an die der weiterführenden Schulen

-        Feste Beratungszeiten als Teil der Unterrichtsverpflichtung

-        Absenkung der Unterrichtsverpflichtung auf 25,5 Stunden (parallel zu den Schulen des gemeinsamen Lernens)

-        Festlegung der Klassengrößen auf 24 Kinder pro Klasse, wobei Kinder mit sonder-pädagogischem Förderbedarf doppelt  gezählt werden

-        Zeitgemäße Ausstattung mit digitalen Endgeräten

-        Einrichtung von Lehrerarbeitsplätzen.

Der VBE unterstützt die Forderung, dass sich Grundschulen zu Quartiersschulen entwickeln können, in denen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien angesiedelt werden. Mit der aktuellen Ausstattung wird dies allerdings kaum möglich sein.

Der offene Ganztag bestimmt aktuell das Schulleben an den meisten Grundschulen in NRW. Der VBE NRW fordert, dass Grundschulen freiwillig entscheiden können, in einen gebundenen Ganztag zu gehen.

„Insgesamt muss die reale Situation in den Schulen stärker berücksichtigt werden. Hierzu gehört die große Vielfalt der Kinder in unserem Bildungssystem. Die Schulen benötigen wesentlich mehr finanzielle Ressourcen, die es ermöglichen, für alle Kinder und Jugendlichen eine bestmögliche Bildung auf der Grundlage von individueller Förderung und des gemeinsamen Lernens in der Gruppe zu gewährleisten. Nur so werden wir die vielfach geforderte Bildungsgerechtigkeit erreichen können", erklärt Behlau.

 

Weiterführende Informationen:

Die vollständige Stellungnahme des VBE NRW zum Antrag erhalten Sie hier.

Tagesordnung der Anhörung zum Zukunftsplan Grundschule

Tagesordnung des Schulausschusses


Pressemitteilung 01/20
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„Das Gesetz ermöglicht dem Schulministerium auf verschiedene Szenarien zu reagieren, die sich aus der Dynamik der Situation ergeben können. Dies ist in der jetzigen Lage nachvollziehbar und pragmatisch. Allerdings sollten diese Entscheidungen möglichst unter Einbeziehung der Praxis getroffen werden“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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„Die Aussagen der Ministerin sind grundsätzlich zu begrüßen. Der Abiturjahrgang muss sich darauf verlassen können, dass ihm keine Nachteile entstehen und faire Lösungen für alle Schülerinnen und Schüler gefunden werden. Es ist richtig, auch schon jetzt die weiteren Abschlussprüfungen, wie zum Beispiel die Zentralen Prüfungen in der Klasse 10., in den Blick zu nehmen. Denn auch hier müssen gangbare Wege und angemessene Möglichkeiten aufgezeigt werden, die den betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften Sicherheit geben.“

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Übergangsregelung für Schulen

Damit die Eltern von Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken.

Die aktuelle Schulmail vom MSB zum Umgang mit Corona erhalten Sie hier:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200313/index.html

Ruhen des Unterrichts > Not-Betreuungsangebot > Durchführung von Prüfungen…

 

Aktuelle Informationen zur Situation der Kindertagesstätten finden Sie hier:

https://www.mkffi.nrw/pressemitteilung/ab-montag-betretungsverbot-einrichtungen-der-kindestagesbetreuung

 

„Es ist gut, dass die Landesregierung nach einer gewissenhaften Abwägung eine Entscheidung getroffen hat. Das Land NRW schützt damit nicht nur die Pädagoginnen und Pädagogen, sondern auch die Schülerschaft und deren Familien. Gesundheit geht vor. Es ist wichtig, dass dazu noch genauere Anweisungen von der Landesregierung kommen – gerade zur sogenannten Notbetreuung“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

 

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Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Leere Versprechen seitens der Politik sind Lehrkräfte leider allzu oft gewohnt. Gerade jetzt, in der Krise des kräftezehrenden Personalmangels, wäre es ein guter Zeitpunkt, dieses deutliche Signal der Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen zu setzen. Ein guter Zeitpunkt, um das im Dienst befindliche Personal zu stärken und ein guter Zeitpunkt, um jungen Menschen deutlich zu machen, dass es sich lohnt, Lehrkraft in NRW zu werden. Die positive Haltung der Schulministerin in dieser Frage kennen wir, jetzt ist die gesamte Landesregierung mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze gefragt, den bisher leeren Worten Taten folgen zu lassen.“

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„Diese Entscheidung für eine passende weiterführende Schule ist für jedes Kind sehr wichtig. Die Eltern sind hier gefordert, da Kinder im vierten Schuljahr diese Entscheidung noch nicht selbst treffen können.“

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Anlässlich der heutigen Debatte im Landtag zur schulpolitischen Halbzeitbilanz der Landesregierung erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW:

„Zwar zeigte sich bei G9, was geleistet werden kann, doch leider fehlt diese Kraftanstrengung bislang für die größte Baustelle. Der Lehrkräftemangel müsste eigentlich dazu führen, dass der Beruf attraktiver gemacht und fair bezahlt wird, doch die Landesregierung setzt auf Notlösungen. Im Koalitionsvertrag wurde angekündigt, die Attraktivität des Lehrerberufs generell wieder zu steigern. Wir fordern gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit für alle Lehrkräfte an allen Schulformen und die bestmögliche Ausstattung für alle Schulen des Landes.“ 

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Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW begrüßt die Förderung der kommunalen Medienzentren und fordert alle Schulen bestmöglich auszustatten.

„Beste Bildung braucht beste Bedingungen. Dazu gehört, dass das Gelernte auch in der Praxis umgesetzt werden kann. Wir begrüßen, dass sich Lehrkräfte in Versuchslaboren mit neuer Technik vertraut machen können. Anschließend muss es möglich sein, dies auch in der Praxis in allen Schulen umsetzen zu können. Wir fordern deshalb eine zeitgemäße Ausstattung für alle Schulen des Landes. Es ist längst überfällig, allen Lehrkräften digitale dienstliche Endgeräte zur Verfügung zu stellen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

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Personalratswahl, 01.10.2020


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